Archiv

  • neue Broschüre: REDD, Wald und das Klima

    21.April 2016 Das FDCL (Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika) hat eine neue interessante Broschüre herausgebracht: Die vermessene Natur REDD: wie die Klimapolitik den Wald entdeckt und verändert   Wem gehört das Land und wie wird es genutzt – das sind Grundfragen gesellschaftlicher Entwicklung. Marx hat die Entstehung des Kapitalismus als eine Enteignung und Vertreibung vom Land…

  • 612 km für den Klimaschutz

    10.April 2016 Mit dem Rad zu den Kohleprotesten im Lausitzer Braunkohlerevier   Das Bündnis „Cycle Ende Gelände Vienna“ fährt vom 2. bis 12. Mai 2016 unter dem Motto „Kohle stoppen – Klima schützen“ mit dem Rad von Wien zum internationalen Klimacamp in die Lausitz (Brandenburg). Auf der Reise wird es in Budweis, Prag und Dresden…

  • Neue Broschüre „Geld wächst nicht auf Bäumen – oder doch?“ erschienen

    6.April 2016 „Geld wächst nicht auf Bäumen – oder doch?nWie die Natur und deren „Leistungen“ zu Waren gemacht werden“ Die Broschüre, herausgegeben von Finance & Trade Watch und dem Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika FDCL, ist Ende März neu erschienen. Sie beleuchtet aktuelle Entwicklungen im Klima- und Umweltschutz, welche die Krise durch die monetäre Bewertung und neue Märkte lösen…

  • Wir schützen die Umwelt …woanders

    30.März 2016 Biodiversitäts-Offsets – Eine Lizenz zur Naturzerstörung Ein Gedankenexperiment Nehmen wir einmal an, es wird ein großes Bergwerk gebaut. Und zwar in einem Naturschutzgebiet, einem jahrhundertealten Wald, in dem seltene Tiere und Pflanzen leben. Eigentlich besagt das Gesetz, dass in Naturschutzgebieten nichts gebaut und zerstört werden darf. Doch in vielen Ländern wird derzeit ein…

  • Das war unsere „System Change“-Klausur

    13.März 2016 Von 4.-6. März 2016 trafen sich rund 60 Aktivist*innen der „System Change, not Climate Change“-Bewegung, um sich kennenzulernen und gemeinsame Pläne für dieses Jahr zu schmieden. Am Freitagnachmittag, dem 4ten März, sind viele Wiener SCNCC Aktivist*innen mit einem Rucksack voller Hoffnungen und Ideen nach Linz gependelt, um gemeinsam mit Grazer, Linzer, Salzburger und…

  • 19. März: Weltweiter Aktionstag in Solidarität mit Flüchtlingen

    Auf der ganzen Welt werden am 19. März zehntausende Menschen in Solidarität mit Flüchtlingen auf die Straße gehen – von Athen über die Balkanroute, Wien und Paris bis nach London, von Australien bis in den Libanon. nDie „Plattform für eine menschliche Asylpolitik“ lädt alle solidarischen Menschen und Flüchtlinge ein, sich an den internationalen Demonstrationen zu…

  • Wenn Umweltaktivismus mit dem Leben bezahlt wird

    08.März.2016 Honduras: Ermordung von Berta Cáceres, Koordinatorin der indigenen Organisation COPINH Die Bewegung „System Change, not Climate Change!“ verurteilt den Mord an Berta Cáceres solidarisiert sich mit COPINH. Aktuelle Eilaktionen und Spendenaufruf siehe unten! Die „System Change, not Climate Change!“-Bewegung gedachte im Rahmen der Aktions-Klausur in Linz (4.-6. März) Berta Cáceres und solidarisierte sich mit…

  • Wie man Bienen bezahlt

    7.März 2016 „Payments for Ecosystem Services“ (PES) „Der ökonomische Wert der Bienenbestäubung beträgt weltweit ungefähr 256 Mrd. Euro“, schreibt Greenpeace bei ihrer Bienenkampagne. In einer anderen Studie heißt es: „Weltweit sorgen die kleinen Arbeiter für eine Wertschöpfung von etwa 200 Milliarden Euro”. [1] Gut, über den genauen Betrag ist man sich nicht ganz einig –…

  • Was ist die Natur wert?

    23.Februar 2016 Von „Produkten“, „Ökosystemleistungen“ und „Naturkapital“ Grafik von Paola Reyes Sprache ist nie neutral. Sie sagt viel über die Geschichte, Kultur und Lebensweise der Gesellschaft aus, in der die Sprache entstand und entsteht.nSprache schafft Realitäten. Die Begriffe, mit denen wir aufwachsen und tagtäglich konfrontiert werden, beeinflussen, wie wir unser Umfeld wahrnehmen – und auch,…

  • Alles grün, alles gut?

    17.Februar 2016 Grafik von Paola Reyes  „Jetzt mit ReGreen CO2-neutral Autofahren! Berechne und kompensiere deine CO2-Emissionen über unsere ökosozialen Klimaschutzprojekte und erhalte den CO2-Sticker. Tu etwas Gutes für dich, deine Kinder und die Umwelt! Ab 30 € jährlich!” [1] Diese Art von Werbung hätte vor wenigen Jahr vielleicht noch stutzig gemacht. Inzwischen wundert sich kaum…